Wie sehen Waschnüsse aus?

Waschnüsse? Hört man immer öfter. Aber viele fragen sich: Wie sieht eine Waschnuss aus?

Obwohl eigentlich viel interessanter sein müsste, was so eine Waschnuss bewirkt, wie sauber sie wäscht etc. Aber vielleicht wissen das schon so viele und interessieren sich deshalb für das Aussehen.

Na, da zeigen wir doch heute einfach mal ein Foto:

Waschnüsse
WaschnüsseFoto: waschnuesse.jpg, CC-Lizenz Share Alike 3.0, Quelle: Wikimedia

Zum Waschen wird allerdings eh nur die Schale verwendet. Mehr dazu in unserem Beitrag zum Waschnussbaum.

Shampoo selber machen – Haarshampoo selbstgemacht

Jeden Tag waschen wir unsere Haare mit Shampoo – und kaum einer weiß, was da alles für Chemie drin ist. Gut, viele der Leserinnen und Leser hier nutzen vielleicht Naturprodukte – quasi Bio-Shampoo. Aber auch wenn natürliche Shampoos, Spülungen und andere Haarpflegeprodukte deutlich teurer sind und vielleicht das eine oder andere Siegel haben. So ganz genau weiß man ja dann doch nicht, was da in so einem Haarshampoo alles drinsteckt und was man sich da so in die Haare schmiert.

No’Poo? No Shampoo?

Und da las ich nun etwas zum Thema Shampoo selber machen. Gerade aus dem Aspekt heraus, dass selbst teure und vermeintlich hochwertige Shampoos nicht den gewünschten Erfolg (schöne und gesunde Haare) gebracht haben. Insbesondere die Sulfate in den Shampoos sollen wohl schädlich sein. Daher kam dann die Devise „No’poo“ auf, was vielleicht etwas befremdlich klingt, aber nur für die Kurzversion von „No Shampoo“ steht und natürlich gekaufte Shampoos meint. Ergo: kein Shampoo mehr kaufen – sondern nun selber machen.

Wie mache ich Shampoo selbst?

Jetzt sind sicher alle gespannt, woraus denn das selbstgemachte Shampoo besteht. Es ist ganz einfach Backpulver. Ja, einfach Backpulver mit etwas Wasser vermischen und in die Haare schmieren zum waschen. Ein Esslöffel Backpulver und die gleiche Wasser und fertig ist das eigene Shampoo. Dann ist das ganze Rezept. Nach einer Minute waschen dann die Haare ausspülen und fertig.

Haarspülung selber machen

Apropos spülen. Statt der normalen Haar-Spülung kommt Apfelessig mit etwas Wasser zum Einsatz. Nehmt einen Esslöffel Apfelessig und mischt ihn mit einem kleinen Glas oder einer Tasse Wasser. Nach ein paar Minuten Einwirken in die Haare dann sorgfältig ausspülen. Und keine Angst, der Geruch von Essig verfliegt, sobald die Haare trocken sind.

Und das Beste soll wohl das Resultat sein: Schönere, gesündere und glänzendere Haare als je zuvor. Wer probiert’s aus und berichtet hier? Unter allen Erfahrungsberichten wird eine Packung Backpulver verlost. ;-)

Was kosten Waschnüsse?

Waschnüsse sind ein natürliches Waschmittel und ökologisch nachhaltig. Aber was kosten Waschnüsse? Meist kauft man sie in Säcken und ein Sack kostet ca. 5 EUR oder etwas mehr. Meist sind darin 500 g an Waschnüssen enthalten, teilweise auch 1 kg. Das ergibt einen Kilopreis von 5 EUR oder eben auch 10 EUR. Man sollte vor dem Kauf also die Preise vergleichen.

Die Effizienz ist da aber noch nicht mit eingerechnet, denn wie oft kann ich mit einem Sack indische Waschnüsse waschen? Laut Wikipedia kann man pro Waschgang mit Waschnuss-Kosten in Höhe von etwa 0,10 EUR, also 10 Cent, rechnen.

Was zahlt ihr für eure Waschnüsse? Habt ihr noch Tipps, wo es sie besonders günstig gibt? Oder sind euch die Kosten gar nicht so wichtig, wenn es um natürliches Waschen, Schonung der Umwelt und Vermeidung von Allergien geht? Oder entscheidet der Preis bei euch alles – Hauptsache billig?

Shampoo gegen Haar-Ausfall?

Durch den Beitrag zum Thema Haar-Shampoo aus Waschnüssen bin ich auf das Thema Shampoo gegen Haarausfall aufmerksam geworden.

Ich halte davon ja nichts. Bestimmt gibt es Inhaltsstoffe oder Arten bzw. Frequenzen des Haarewaschens, die bei manchen Menschen Haarausfall und Glatzenbildung fördern. Aber wer generell so veranlagt ist, der wird nicht durch ein spezielles Shampoo seinen Haarausfall stoppen können.

Lieber damit abfinden, ggf. Glatze tragen und dann die Kopfhaut ordentlich pflegen. Die ist ja dann schließlich der freien Natur ausgesetzt, was sie nicht gewohnt ist. Das Thema Haarshampoo hat sich dann ja ohnehin erledigt.

Oder könnt ihr euch vorstellen, dass ein Shampoo Haar-Ausfall bekämpfen kann? Wie gesagt, es gibt bestimmt Inhaltsstoffe, die die Glatzenbildung verstärken und wenn man dann wechselt, kann man den Eindruck bekommen, der Haarausfall sei gestoppt worden. Aber sonst?

Vegane Kopfwäsche: Waschnuss-Shampoo

Ich war schon ein bisschen von den Socken als ich vor ein paar Tagen gelesen habe, dass es auch Haar-Shampoo aus Waschnüssen gibt. Irgendwie wäre ich nicht auf die Idee gekommen. Aber es ist ja schon naheliegend, schließlich wird mit Shampoo direkt der eigene Körper (in diesem Fall Kopfhaut und Haare) mit dem „Waschmittel“ in Kontakt gebracht.

Beim Waschen von Wäsche ist der Kontakt mit der Haut ja eher indirekt, indem man die Kleidung danach trägt. Haare waschen mit Waschnüssen ist bestimmt auch was für Allergiker. Ich bin selbst gerade von einer Allergie betroffen, wie es aussieht. Hat allerdings nicht mit Waschmitteln, Shampoo oder so zu tun. Aber das macht den Ausschlag auf der Haut (am ganzen Körper) auch nicht besser. ;-)

Wird aber schon besser und außerdem ist der wahrscheinliche Auslöser der Allergie auch nicht so alltäglich. Aber zurück zum Thema: Habt ihr schon mal Waschnuss-Shampoo benutzt? Welche Erfahrungen habt ihr damit beim Haarewaschen gemacht?

Waschnüsse zu Weihnachten?

In der Weihnachtszeit gibt es neben Plätzchen und anderen süßen Dingen auch viele Nüsse. Aber Vorsicht: Waschnüsse sind nicht zum Essen gedacht. Damit wird Wäsche gewaschen.

Gegessen werden bitte Walnüsse, Haselnüsse oder Erdnüsse, aber keine Waschnüsse. Wer in seinem Weihnachtsteller Waschnüsse findet, sollte sich daher mal an den Absender wenden und fragen, was der damit bezweckte. Ich glaube nicht, dass die darin enthaltenen Saponine (Seifenstoffe) zum Zähneputzen geeignet sind. ;-)

Unterm Weihnachtsbaum hingegen dürfen Waschnüsse gerne liegen. So ein Waschnuss-Sack macht ja auch was her. Ansonsten fröhliches Weihnachtsfest und Vorsicht mit dem Rotwein, denn Rotweinflecken gehen schwer raus.

Umgezogene Waschnüsse

Auch Waschnüsse müssen mal umziehen. In den letzten Tagen hat diese hübsche kleine Seite über indische Waschnüsse einen Serverumzug hinter sich gebracht. Es sieht alles erfolgreich aus, aber auch bei Wäsche entdeckt man manche Flecken ja erst später.

Wenn also jemandem etwas auffällt, was nicht mehr funktioniert oder sonst irgendwie „dreckig“ aussieht, bitte einfach einen Kommentar schreiben. Dann schauen wir mal, wie wir das bereinigen können.

Ansonsten allen fröhliches Waschen in der Jahreszeit in der man jetzt wieder mehr Klamotten tragen muss.

Wohin verschwinden Socken beim Waschen?

Jeder kennt das Problem: Socken verschwinden beim Waschen mit der Waschmaschine – jeden Tag. Aber wohin verschwinden die kleinen Fußklamotten?

Frisst die Waschmaschine die Socken einfach auf? Sieht das Waschmittel die Strümpfe als Dreck an und sie lösen sich spurlos auf? Verlieren wir sie einfach auf dem Weg zur Waschmaschine – oder auf dem Weg zurück, wenn wir die Wäsche aufhängen wollen? Oder werden die Zwillings-Wäschestücke von der Wäscheleine geklaut? Gibt es Vögel, die Socken klauen? Werden die Fußmützen durch das Abwasser rausgespült?

Fragen über Fragen… habt ihr weitere Theorien zum mysteriösen Sockenschwund? Was kann man dagegen tun?

80 % biologisch abbaubar – seit 1964

Schon gewusst? Bereits seit 1964 dürfen Waschmittel und Reinigungsmittel nur Tenside enthalten, die mindestens zu 80 % biologisch abbaubar sind. Dies beruhte auf dem bereits am 5. September 1961 verabschiedeten Detergentiengesetz.

Dies erfolgte vor allem durch das Ersetzen von verzweigtem, schwer abbaubarem und dadurch leider umweltschädlichem Tetrapropylenbenzolsulfonat durch lineare Alkylbenzolsulfonate wie bspw. Natriumdodecylbenzolsulfonat.

Heutzutage geht die biologische Abbaubarkeit bis hin zu 100 %. Beim Kauf von Reinigungs- und Waschmitteln unbedingt darauf achten!

Welche Öko-Produkte nutzt ihr? Waschmittel, Spülmittel, Kleidung,…?

Es gibt – zum Glück – inzwischen so viele Anwendungsmöglichkeiten für Öko-Produkte: Welche davon nutzt ihr?

Spontan fallen mir ein: ökologische Waschmittel, natürliche Spülmittel, Bio-Essen, Naturkosmetik, Recyclingpapier, energiesparende Elektronik, nachhaltig produzierte Kleidung, spritsparende Autos und überhaupt umweltschonende Mobilitiät (Fahrrad, ÖPNV, Fußweg). Es gibt sogar ökologische Banken und ökologisch ausgerichtete Verkehrsclubs.

Es gibt so viele Möglichkeiten, die Umwelt zu schützen und dabei gleichzeitig auf die eigene Gesundheit zu achten. Waschnüsse sind nur eine von vielen.

Überhaupt wird sehr oft vergessen, dass umweltschonend in der Regel auch gesundheitsschonend ist. Wir schützen dabei aber sogar nicht nur die eigene Gesundheit, sondern gleichzeitig die unserer Mitmenschen und auch der Natur.